Bericht Sponsoren-Radrennen Vattenfall Cyclassics 2014

Freitag verregnet, Samstag Regenschauer – Sonntag Sonne! Bei der Aufstellung im Block P hatten noch viele Regenjacken an. Kurz vor dem Start hatte ich meine schon wieder ausgezogen, wie man auf dem Foto sieht – die richtige Entscheidung! Neben mir übrigens meine beiden Rennradkollegen Klaus und Thomas, gemeinsam sind wir die Gruppe „Wehrshausen“ bei Marburg.

Vor dem Start - Gruppe Wehrshausen - Klaus, meine Wenigkeit, Thomas

Eine kurze Probefahrt am Tag zuvor hatte mich dazu bewogen, den Ganzkörperanzug von Castelli zu verwenden – auch das war goldrichtig. Leider fiel gerade rechtzeitig zum Rennen die kleine Batterie im Sensor für die Geschwindigkeitsmessung aus. Man lernt … Ich fuhr also komplett nach Herz- und Trittfrequenz. Das tat dem Spaß keinen Abbruch, da ich meinen Körper unter Belastung inzwischen recht genau kenne. Ich war hochmotiviert. Die Grundlagenausdauer war voll vorhanden, es zeigten sich keinerlei Krämpfe oder andere Einbrüche. Die Wettkampfhärte und das „Kampfgewicht“ ließen allerdings zu wünschen übrig: Ab km 10 machte mir mein Becken zu schaffen, was sonst erst ab km 50 kommt. Naja, und zwei Wochen Urlaub mit viel Olivenöl, Souvlaki und Zaziki hatten ihre Spuren hinterlassen … 🙂

Ich meine: Jeder Mensch verdient eigentlich einmal im Jahr stehende Ovationen! Ich hole sie mir im Zieleinlauf in der Mönckebergstraße! Wenn ich nach 105 km alles gegeben habe, in der Zielgeraden noch eine Schippe drauflegen, wenn dann hunderte von Leuten klatschen und jubeln – dann werden himmlische Hormone ausgeschüttet und ich bin einfach nur glücklich. Dankbar für mein Leben, meine Familie, meine Arbeit und auch für alle Sponsoren, die mich dieses Jahr unterstützt haben. Vielen Dank! Auch an die Veranstalter der Vattenfall Cyclassics! Ich bin jedes Mal beeindruckt, wie viele Leute mitmachen, ihr Bestes geben und wie reibungslos alles abläuft!

Am Ziel - glücklich und mit Goldmedaille

Noch ein paar Zahlen: Der Durchschnitt von 159,6 Herzschlägen pro Minute und 87er Schlagzahl pro Minute sind für mich Ergebnisse am oberen Limit, die mein subjektives Gefühl während des Rennens bestätigten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag diesmal bei 31,2 km/h, war also ein klein wenig schlechter als letztes Jahr, in der Gesamtwertung konnte ich mich jedoch etwas verbessern.

Und hier noch einige Fotos vom Rennen:

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ein Kommentar

  1. […] Den zweiten Winter fahre ich jetzt im Einteiler von Castelli: Super komfortabel, super winddicht, super warm, super atmungsaktiv, super eng anliegend wie eine zweite Haut, super haltbar, super verarbeitet, sieht super aus – SUPER PRODUKT! Kein Schwitzen, keine Spannen oder Zwicken, kein Problem beim Pinkeln, keine zickigen Reißverschlüsse – alles, was ich dachte, was beim Einteiler problematisch sein könnte, war es NICHT! Die Klamotte auf der Original-Castelli-Website gibt eine Temperatur von 5 bis 15 Grad Celsius an. Mit einer Baselayer von CRAFT und einem normalen Radtrikot darunter, dazu eine normale kurze Radlerhose, mit Neopren-Überschuhen und einem Helminlay war ich bis – 5 Grad unterwegs! Allerdings: Einen Windbreaker hatte ich dabei. Den brauchte ich auch, wenn der Wind zu kalt pfiff oder wenn es Abend wurde. Auf jeden Fall ist der Anzug eine totale Bereicherung, weil ich mich bei kalten Temperaturen nicht mehr mit unterschiedlichen Hosen, Jacken und so weiter herumplagen muss, um dann festzustellen, dass doch irgendwo zieht. Auch an wärmeren Tag mit frischem Wind ist es eine gue Lösung. Ganz ohne Baselayer jeder Art (geht auch, das Material ist super angenehm auf der Haut) bin ich bis 20 Grad gefahren, zum Beispiel bei den Vattenfall Cyclassics 2014. Hier meine Erfahrungen im Einzelnen. […]

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